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Rechtsanwalt Dr. Saalfrank für Arzthaftungsrecht in Köln

Die Arzthaftung ist im Arzthaftungsrecht sowie im Patientenrechtegesetz geregelt. Darunter fallen beispielsweise die ärztliche Pflicht zur Aufklärung des Patienten sowie die Pflicht zur Dokumentation der Behandlung. Verletzt der Arzt seine vertraglichen Pflichten, kann es zu Personen- sowie Vermögensschäden auf Seiten des Patienten kommen. Die Kanzlei Dr. Saalfrank vertritt sowohl Patienten bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen einschließlich Schmerzensgeldansprüchen als auch Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser bei deren Abwehr.

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Abbildung Stethoskop - Arzthaftungsrecht

Die Anwendung des Arzthaftungsrechts in aller Kürze erklärt

Grundsätzlich ist die Rechtsmaterie durch zwei Merkmale geprägt: Zum einen hat die Rechtsprechung für dieses Rechtsgebiet Besonderheiten entwickelt, die dem Patienten die Durchsetzung seiner Rechte erleichtern. Des Weiteren ist ein arzthaftungsrechtlicher Fall ohne interdisziplinäre Betrachtung rechtlich nicht zu bewerten. Die Zusammenarbeit mit Medizinern und möglicherweise auch mit Pharmazeuten ist daher unabdingbar. Hierzu kann Rechtsanwalt Dr. Saalfrank auf ein eigenes Netzwerk zurückgreifen.

Wann kommt eine Arzthaftung infrage?

Auch Ärzte sind nur Menschen – deswegen können auch ihnen Fehler unterlaufen. Damit das Arzthaftungsrecht greift, muss eine schuldhafte Pflichtverletzung des behandelnden Arztes vorliegen. Die Pflicht wäre in diesem Fall, entsprechend der aktuellen medizinischen Standards zu agieren. Ansprüche auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld entstehen, wenn der Patient körperliche Beeinträchtigungen erleidet, deren Ursache in der nicht ordnungsgemäßen Behandlung des Arztes liegen.

Als Behandlungsfehler zählen:

  • Therapiefehler: Hierbei handelt es sich um den „klassischen“ Behandlungsfehler – es wurde entweder eine falsche Therapie ausgewählt oder dem Arzt ist bei der Therapie ein Fehler unterlaufen.
  • Befunderhebungsfehler: Dringend erforderliche medizinische Befunde wurden nicht erhoben.
  • Diagnosefehler: Auf eine fehlerhafte Interpretation durch den behandelnden Arzt folgte eine falsche Diagnose.
  • Organisationsverschulden: Sicherheits- oder Hygienevorschriften wurden nicht befolgt, woraus dem Patienten ein körperlicher Schaden entstanden ist.
  • Mangelhafte Aufklärung: Der Arzt hat seine Aufklärungspflicht verletzt.

 

Sobald Sie den Eindruck haben, dass Sie oder Ihre Angehörige Opfer eines Behandlungsfehlers geworden sind, sollten Sie einen Anwalt aufsuchen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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Was genau ist ein Behandlungsfehler?

Von einem Behandlungsfehler ist die Rede, wenn eine Behandlung nicht abläuft, wie es unter normalen Umständen zu erwarten wäre. Das schließt alle Phasen der Behandlung ein, beginnend bei der Erhebung der notwendigen Befunde. Um zu beurteilen, ob tatsächlich ein medizinischer Behandlungsfehler vorliegt, muss in jedem Falle ein medizinischer Sachverständiger hinzugezogen werden. Dieser beurteilt, ob es sich um einen schicksalhaften Behandlungsverlauf oder tatsächlich um einen medizinischen Behandlungsfehler handelt. Die Beurteilung ist auch für Experten nicht immer einfach. Der behandelnde Arzt muss im Übrigen nicht für den Erfolg der vorgenommenen Behandlung garantieren. Er muss lediglich entsprechend der fachärztlichen Standards behandeln, um von der Haftung frei zu werden. Da sich die medizinischen Standards permanent weiterentwickeln, müssen Ärzte sich stets über den aktuellen Standard informieren.

Mein Arzt hat mich falsch behandelt – kann ich Schadenersatz geltend machen?

Im Fall einer falschen Behandlung durch den zuständigen Arzt können Ansprüche auf Schadenersatz geltend gemacht werden. Dieser sollte notwendige Nachbehandlungen abdecken. Betroffene haben ebenso Anspruch auf Schadenersatz für etwaigen Verdienstausfall sowie für mögliche zukünftige Folgeschäden. Um Schadenersatz und/oder Schmerzensgeld geltend zu machen, gibt es diverse Einrichtungen, die Betroffenen helfen, ihr Recht durchzusetzen. Anlaufstellen sind beispielsweise die Ärztekammer, die Krankenkasse oder auch ein Rechtsanwalt für Medizinrecht. Hier wird Betroffenen geholfen, es werden Gutachten erstellt oder eine seelische Betreuung geleistet. Ein medizinisches Gutachten geht einem Verfahren oder gar einer Zahlung in jedem Fall voraus. Aus diesem muss das Urteil eines Fachmanns hervorgehen, ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht.